In seiner Schwerpunktstudie von 2021 definiert das Bundeswirtschaftsministerium (BMWI) digitale Souveränität – englisch: digital sovereignty – als
„wichtigen Teilaspekt allgemeiner Souveränität, der die Fähigkeit zur unabhängigen Selbstbestimmung in Bezug auf die Nutzung und Gestaltung digitaler Systeme selbst, der darin erzeugten und gespeicherten Daten sowie der damit abgebildeten Prozesse umfassen.”
Es geht also darum, dass du als Unternehmen die volle Kontrolle über deine digitalen Plattformen, Daten und Prozesse behältst. Du entscheidest darüber, wie Informationen verarbeitet werden und wer Zugriff auf sie hat, anstatt dich auf die Vorgaben externer Anbieter verlassen zu müssen.
Dabei geht es nicht darum, sich komplett von der Außenwelt abzukapseln. Vielmehr ist es die Fähigkeit, digitale Systeme selbstbestimmt und kompetent zu nutzen, ohne in eine einseitige Abhängigkeit zu geraten – und für die Zukunft handlungs- und wettbewerbsfähig zu bleiben.